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28.08.2008 00:00 Uhr 0 Kommentare
Aschaffenburg als Souvenir im Garten
Aktion: Unsere Zeitung bietet den Lesern 36 frisch abmontierte Ortsschilder an - Neue Tafeln für die Hochschulstadt
Aschaffenburg Zehn Minuten haben Burkhard Eppig und seine Mitarbeiter vom Tiefbauamt gebraucht, um aus der Fachhochschulstadt eine Hochschulstadt zu machen - zumindest auf den Ortsschildern. Vergangene Woche hat das Tiefbauamt die Schilder umgetauscht. "Die alten Schilder sind aber zu schade, um im Müll zu landen", sagt Eppig. "Es sind nämlich Unikate." Die Vorderseite ist gleich, die Rückseite aber nicht. Manch eines nennt die Kilometer bis nach Darmstadt, ein anderes bis nach Haibach.
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Neue Schilder für Aschaffenburg. Die Alten werden für einen guten Zweck vom Main-Echo verlost. Victoria Schilde
Durch eine Änderung im Hochschulgesetz nennen sich die Fachhochschulen nun "Hochschulen für angewandte Wissenschaften". Die Stadt Aschaffenburg hat deswegen die Schilder getauscht und die ausrangierten Ortsschilder dem Main-Echo überlassen. Und unsere Zeitung verkauft nun 36 Aschaffenburg-Tafeln für einen guten Zweck an interessierte Leser. Wer ein Aschaffenburg-Souvenir kaufen möchte, schneidet den unten stehenden Coupon aus und gibt ihn am Wochenende am Stadtfest in den Main-Echo-Arkaden in der Pfaffengasse ab. Auf dem Coupon trägt man die Höhe des freiwilligen Kaufpreises ein - mindestens aber 30 Euro. Jeder Leser kann nur ein Schild bekommen. Der Erlös der Aktion kommt Aschaffenburger Kindern zugute, das Geld wird an das städtische Kinderheim gespendet.

Die Ortsschilder sind alle Unikate. Burkhard Eppig, Tiefbauamt Aschaffenburg Am Sonntag um 15 Uhr ziehen Oberbürgermeister Klaus Herzog, Hochschulpräsident Wilfried Diwischek und Main-Echo-Chefredakteur Claus Morhart auf dem Main-Echo-Stadtfeststand die Namen der ersten drei Ortsschild-Besitzer. Diwischek hofft auch eins zu ergattern, denn es wäre eine schöne Zierde für den Campus.

Das veraltete Schild ist vielseitig einsetzbar: Es kann als überdimensionale Grußkarte nach Australien verschickt werden oder den heimischen Garten im Kahlgrund in eine Aschaffenburger Exklave verwandeln. Jeder soll die Möglichkeit haben, an ein Schild zu kommen. "Die Höhe der Spende soll nicht über den Zuschlag entscheiden", sagt Chefredakteur Claus Morhart.

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Victoria Schilde
Dass die Schilder sehr begehrt sind, zeigt ein Vorfall der vergangenen Woche. Da haben Unbekannte klammheimlich ein Ortsschild als Souvenir abmontiert. Fee Berthold Die Namen der restlichen 33 Besitzer werden am Montag in der Redaktion gezogen und am Dienstag veröffentlicht. Danach können die Eigentümer gegen Barzahlung ihr Schild im Redaktionssekretariat (Weichertstraße 20) abholen.  

Alle Informationen zum Stadtfest: 

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