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05.11.2008 16:19 Uhr Kommentare
Spessartbund gedachte seiner verstorbenen Mitglieder
Heigenbrücken-Pollasch Der Spessartbund als Dachverband von rund 90 Vereinen mit 17000 Mitgliedern gedachte am Sonntagnachmittag seiner Verstorbenen des vergangenen Jahres. Um das Ehrenmal des Verbandes am Pollasch versammelten sich geschätzte 1500 Menschen aus der Region zwischen Frankfurt und Würzburg, die zu einem großen Teil mit Bussen angereist waren.

Die Vereine präsentierten ihre Wimpel, Fähnchen und Kennzeichen. Gerrit Himmelsbach, Vorsitzender des Spessartbundes, und dessen Stellvertreter Roland Hegmann legten einen Kranz zu Ehren der Toten nieder. Über 250 verlesene Namen machten den Verlust fassbar.

Gastredner Peter Kracht, Bundeskulturwart des Deutschen Wanderverbandes, meinte in seiner Ansprache, der Spessartbund widme sich der Förderung des Wanderns, der Kultur und des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Mit dem Gleichnis vom alten Baum und den jungen Birken verwies Peter Kracht darauf, wie wichtig die Integration der Generationen sei. Die Jungen benötigten Erfahrung, Wissen, Herzlichkeit und Engagement der Alten.

Gerrit Himmelsbach kündigte die nötige Sanierung des Ehrenmales am Pollasch an. Die Wodianka-Schutzhütte müsse neu gebaut werden und bekomme einen neuen Standort diesseits der Staatsstraße, was der Staatsforst in Abstimmung mit dem Spessartbund erledige.

Die Teilnehmer beteten das »Vater unser«. Zum Abschluss erklang das Spessartbundeslied. Liedbeiträge von Sängern der »Fidelen Wanderlust« Hösbach lockerten die Feierstunde auf. Die Feuerwehr Laufach sorgte für die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Überqueren der Staatsstraße.

Die Liste der Verstorbenen des Spessartbundes findet sich auf Seite vier dieser Ausgabe der Spessartbund-Nachrichten. Ulf Kampfmeier


 
 
 
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