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AKTUELLES AUS DEM SPESSART
Ist der Harvester besser als sein Ruf?
Heigenbrücken  Moderne Maschinen schonen den Wald: Das haben Forstleute am Montagabend in der Heigenbrückener Waldabteilung Neupfad zu demonstrieren versucht mehr... 
SPESSART-NACHRICHTEN (NOVEMBER 2008)
Aschaffenburg   Vor 75 Jahren, am 17. September 1933, wurde der Grundstein für das erste von 40 Häusern der "Stadtrandsiedlung am Strietwald" gelegt. Aus diesem Anlass wird im Stadt- und Stiftsmuseum im Schönborner Hof bis zum 12. Dezember eine Sonderausstellung gezeigt. Dort ist auch ein Buch zu haben, das Gründung der Siedlung und deren Entwicklung bis heute dokumentiert (28 Euro). 18. 9. - Main-Echo.
Kreis Miltenberg/Würzburg   Das Wasser des Mains sei zwar nicht unbelastet aber sauber genug, um Fischen und Kleinstlebewesen eine Heimat zu bieten, meint Erhard Kaiser vom Wasserwirtschaftsamt Würzburg, das auch die chemische Untersuchung durchführt. In einer automatisierten Messstation in Kahl werden regelmäßig Proben entnommen und Informationen über PH-Wert, Temperatur, Leitfähigkeit, Sauerstoff-, Chlorophyll- und Nitratgehalt ermittelt. 18. 9. - Main-Echo.
 
Amorbach   Vor 150 Jahren war in Amorbach die Hochzeit von Ernst Fürst zu Leiningen und Prinzessin Marie Amalie von Baden. Fürst Ernst war britischer Admiral und Neffe der Queen Victoria. Er erweiterte den Bestand der Bibliothek und ordnete das Archiv neu. Die Braut, eine Enkelin von König Gustav IV. von Schweden, engagierte sich für die Verwundeten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71. 19. 9. - Bote vom Untermain.
Sandsteinsäulen
Miltenberg   Über sieben Meter lang mit einem Durchmesser von 1,30 Metern sind die "Heunesäulen" im Miltenberger Wald. Die Sandsteinsäulen sind sorgfältig behauen, wurden aber nie abgeholt. Wann und für welchen Zweck sie entstanden sind, ist unklar. Bürgermeister Joachim Bieber nahm jetzt die Urkunde des Geo-Naturparks entgegen, der die Sandsteinkolosse zum "Geotop des Jahres" erklärte (Foto: Bernhard Setzer). 23. 9. - Bote vom Untermain.
 
Arnstein   Vor zwei Jahren wurde in Arnstein im Main-Spessart-Kreis das damals weltgrößte Solarkraftwerk in Betrieb genommen. Auf 77 Hektar des Solarparks Erlasee sind 1408 Module installiert, die der Bewegung der Sonne folgen und 14000 Megawattstunden Strom erzeugen. Obwohl inzwischen in Spanien größere Anlagen ihren Betrieb aufgenommen haben, ist Erlasee ein Vorzeigeprojekt, das internationale Aufmerksamkeit findet. 26. 9. - Main-Echo.
Lohr   Bei einem Vortrag im Lohrer Spessartmuseum zeigte Dr. Ralf Obst, Leiter der archäologischen Arbeitsgemeinschaft Karlstadt, die erste karolingische Münze, die bei den archäologischen Grabungen in Karlburg in einem Grubenhaus gefunden wurde. Obst gräbt nicht nur an den Überresten der frühen Besiedlung Karlburgs, er hat auch die Ausstellung "Eine Welt in Bewegung - unterwegs zu Zentren des frühen Mittelalters" mitgestaltet (bis 16. Nov. Im Mainfränkischen Museum Würzburg). Die Ausgrabungen haben ergeben, dass Karlburg bereits ab dem 2. Jahrhundert besiedelt und im 3. Jahrhundert vergrößert worden ist - wohl zunächst von Burgundern, in der Völkerwanderungszeit von Alemannen. Mit der Eingliederung weiter Teile Mitteleuropas in das christliche Reich der Franken ergaben sich Umwälzungen im politischen, religiösen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich mit einem System zentraler Orte, an dem auch die Region Anteil hatte. Obst nannte Würzburg, Karlburg "und wahrscheinlich auch Lohr, uns fehlen nur die Quellen". 20/21.9. - Lohrer Echo.
 
Triefenstein   Der Bettingberg-Tunnel, ein still gelegter Eisenbahntunnel, soll Teil eines Radwegeprojekts werden. Dem steht entgegen, dass der Tunnel inzwischen ein stark gesuchtes Winterquartier für Fledermäuse ist. Bei der Zählung, die im Winter 1990/91 begann, wurden bislang maximal 310 Fledermäuse (200 Großes Mausohr, 110 Mops) erfasst. Bei der Mopsfledermaus handelt es sich sogar um das zweitgrößte bekannte Winterquartier in Bayern und das drittgrößte in ganz Deutschland, betont Diplom-Biologe Matthias Hammer, der im Auftrag des Landesamtes für Umwelt in Augsburg die Koordination für den Fledermausschutz in Nordbayern am Zoologischen Institut der Universität Erlangen leitet. 26.09. - Main-Echo, Marktheidenfeld.
Flörsbachtal-Lohrhaupten   In seinem Vortrag überraschte Dr. Theodor Ruf, Fachmann für die Geschichte des Spessarts im Mittelalter, mit der Aussage, die Birkenhainer Straße sei 10000 Jahre alt und damit wahrscheinlich auch der Ort Lohrhaupten. Funde würden beweisen, dass die Handelsverbindung bereits in der Frühzeit existiert habe. Lohrhaupten sei ein Etappenort gewesen, der eine Tagesreise von den umliegenden Etappenzielen entfernt war. Die Handelsreisenden hätten die Birkenhainerstraße verlassen und seien in Lohrhaupten eingekehrt. Dabei hätten sie Zollschranken queren und Wegezoll entrichten müssen. In Lohrhaupten sei eine ganze Industrie mit der Handelsstraße verbunden gewesen. Das Christentum hielt in Lohrhaupten spätestens unter Karl dem Großen Einzug. "Der Ort hieß vermutlich Seulbach", erklärte Ruf. Das ist die westliche Seite des Lohrbachs, wo heute die Kirche steht und wo sich im frühen Mittelalter wohl auch eine Befestigung befand. 27./28. 9. - Lohrer Echo.
 
Marktheidenfeld   Der "Bayern-Viewer-Denkmal" des Landesdenkmalamts und des Landesamts für Vermessung und Geoinformationen ist ein Computerprogramm, mit dessen Hilfe sich jedes denkmalgeschützte Gebäude punktgenau orten lässt. Vor allem die Ämter der Kommunen bedienen sich der Software, die kostenlos im Internet zur Verfügung steht. 27./28. 9. - Main-Echo, Marktheidenfeld.
Johannes Lebert
Hausen   Der 83-jährige Johannes (Hannes) Lebert in Hausen ist der letzte Fassschließer. Eine Woche vor dem Keltern des Apfelweins werden die Fässer geöffnet und gründlich gereinigt. Ist ein Fass undicht, nimmt Lebert den Deckel ab, bessert schadhafte Bretter aus und verschließt dann das Fass wieder. Zum Abdichten verwendet er "Lisch", ein Schilf, das an besonderer Stelle gewachsen ist und vorbehandelt werden muss. Als Werkzeuge dienen der Spitzbohrer und die "Geige", eine Gabel, mit der das Lisch in die Fugen gestopft wird (Foto: Hans Schreck). 27./28. 9. - Main-Echo.
 
Mönchberg   Zum Tag des Museums wurde in Mönchberg auf Schautafeln und mit Gesteinsproben die geologische Vielfalt des Ortes gezeigt. Nah beieinander liegen hier Buntsandstein, eisenerzhaltige Lagen, Basalt und Tuffstein, die auf eine vulkanische Periode in der Erdgeschichte hinweisen. In der Mulde im Großen Wald studieren Geologen der Universitäten Frankfurt und Würzburg eiszeitliche Ablagerungen. Der Schurf wird bis 2010 offen bleiben. 27./28. 9., Obernburg.
Darmstadt   Das Bioversum Kranichstein in Darmstadt ist eröffnet. Es will wie ein "Vergrößerungsglas der Natur" zum ausgiebigen Schauen einladen, um die Vielfalt des Lebens zu entdecken. Nicht nur Fuchs und Dachs sind (als Präparate) hier zu Hause, sondern auch Pilze, Insekten und Mikroorganismen, die unter dem Mikroskop zu erkennen sind. Das Bioversum ist stark ausgerichtet auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen und versteht sich als Familienmuseum (Di bis Sa 11 bis 17 Uhr, So und Fei 10 bis 18 Uhr, Info: www.bioversum-kranichstein.de). 30. 9. - Main-Echo.
 
Stromversorgung
Lohr/Rechtenbach   Sicher vor Sturm- und Witterungsschäden verlegt Eon die Stromversorgung im Raum Lohr-Rechtenbach unter die Erde. Im Staatsforst zwischen Lohr und Rechtenbach setzte der Energierversorger einen modernen Kabelpflug mit Seilwinde ein, um die drei Einzelkabel der 20 000-Volt-Leitung auf einer Länge von ca. 4000 Metern gleichzeitig etwa einen Meter tief in die Erde zu versenken (Foto: Eon Bayern). 1. 10. - Lohrer Echo.
Marktheidenfeld   Zwischen 1813 und 1854 wurden hauptsächlich in Urspringen, Homburg und Karbach 366 jüdische Jungen beschnitten. Das weist das Beschneidungsbuch des David, Sohn des Jizchaks, Adler aus Urspringen aus. Nur wenige Experten können die von rechts nach links geschriebenen kunstvolle Schreibschrift aus dem 19.Jahrhundert entziffern, und es ist zu vermuten, dass die Einträge in jiddischer Sprache verfasst sind. Nach einem Stempeleintrag war ein Justin Adler in Urspringen der letzte jüdischen Besitzer. Das Buch wurde vor wenigen Wochen von einem Sammler im Elsass dem Förderkreis Synagoge Urspringen angeboten. 1. 10. - Main-Echo, Marktheidenfeld.
 
Glocke
Dorfprozelten   Die älteste Glocke im Turm der Kirche St. Vitus ist die Evangelistenglocke. Sie wurde im Jahr 1494 von Bernhard Lachmann gegossen, Ratsherr und Glockengießer in Heilbronn. Das geht aus der Schulterinschrift hervor. Die Glocke wiegt 210 Kilogramm und ist auf den Ton C gestimmt. (Foto: Georg Veh) Eine weitere historische Glocke ist die 375 Kilogramm schwere Vitus- und Sebastiansglocke. Sie wurde 1845 von Jacob Anton Bustelli in Aschaffenburg gegossen. Das besagt die Inschrift in lateinischer Sprache mit dem Zusatz "Gegossen unter Pfarrer Ph. Staub und Vorsteher Josef Seus". Auf der Flanke sind die Reliefs der Märtyrer St. Vitus und St. Sebastian zu finden. 1. 10. - Bote vom Untermain.
Kleinkahl   Für den am 5. Oktober eröffneten Europäischen Kulturrundweg "Über dem Horizont" in Kleinkahl haben die Bayerischen Staatsforsten und das Amt für Landwirtschaft und Forsten Karlstadt in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Spessart-Projekt eine alte Epsteinglashütte rekonstruiert. Die beiden Glashüttenstandorte des 16. und 17. Jahrhunderts - Epstein I und II - am einstigen Verbindungsweg von Wiesen nach Edelbach produzierten vor allem für die Märkte am Niederrhein und Flandern. Um 1980 wurden die zerfallenen Öfen ausgegraben und lieferten jetzt die Basis für die neu erstellten Grundrisse. 1. 10. - Main-Echo, Alzenau.
 
Apostelfürsten
Karbach   Von der aufgelassenen Siedlung Oberkarbach und der Kapelle St. Gilg, einst westlich der Pfeufersmühle gelegen, stammen die beiden Skulpturen der Apostelfürsten St. Peter (links) und St. Paulus (rechts). Sie wurden beim Abbruch der Ägidikapelle 1824/25 an die Gemeinde Sendelbach verkauft und haben in der Josefskirche über dem nördlichen Eingang ihren Platz gefunden (Foto: Josef Laudenbacher). 2. 10. - Main-Echo, Marktheidenfeld.
Würzburg   Die Winzer Ludwig Knoll (Würzburg) und Rainer Sauer (Escherndorf) experimentieren damit, Weißwein in einem unausgekleideten eiförmigen Behälter aus Beton vergären zu lassen. Durch den Beton gelange Sauerstoff an den Wein, was zu einer besseren Reife führe, meinen Experten. Der eiförmige 1,8 Tonnen schwere Behälter fasst 900 Liter und soll einen gleichmäßigen Sauerstoffeinfluss ermöglichen. In Frankreich und Spanien sind solche Betoneier schon weit verbreitet. 2. 10. - Main-Echo.
 
Fisch Koppe
Freudenberg/Klingenberg   Nichts sei besser und objektiver für ein sauberes und sauerstoffreiches Gewässer als Bioindikatoren, meint Reimund Hübner, der als Hobbytaucher regelmäßig den Grund des Mains besucht. Ein solcher Bioindikator ist die Koppe, ein eigentlich exotischer Fisch, der zu den Panzerwaranen zählt (Foto: Reimund Hübner). Sie hat an ihrem Kiemendeckel, versteckt in einer Hauttasche, einen spitzen Dorn, mit dem sie kleine Stichverletzungen zufügen kann. Der bis zu 16 Zentimeter große Cottus gobio ist sehr empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Wer den nachtaktiven Fisch entdecken will, braucht ein geübtes Auge, denn er kann sich gut zwischen Steinen oder den Fingerschwämmen verstecken, die ebenfalls im Main bei Freudenberg und Klingenberg beobachtet wurden. 3./4. 10. - Bote vom Untermain.
Würzburg   Im ehemaligen Institut für Geologie, in unmittelbarer Nähe zum Würzburger Kongresszentrum, richtet die Universität Würzburg das "Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie" ein, so benannt nach dem Hauptsponsor. Grundstock der Sammlung ist eine der weltweit größten Sammlungen zur Psychologiegeschichte, die seit 1980 an der Uni Passau zusammengetragen wurde. 6. 10. - Main-Echo.
 
Hardheim   In der Erftalgemeinde wird in diesem Jahr ein Doppeljubiläum gefeiert: Seit 150 Jahren werden hier Orgeln gebaut und die Orgelmanufaktur Vleugels feiert ihren 50. Gründungstag. Von Hans-Georg Vleugels gebaute oder restaurierte Orgeln befinden sich beispielsweise im Würzburger Käppele, in der Walldürner Basilika, in der Aschaffenburger Herz-Jesu-Kirche oder in der Eberbacher St.-Nepomuk-Kirche (Rhein-Neckar-Kreis). In der Miltenberger Stadtpfarrkirche St. Jakobus baute Vleugels in das historische Gehäuse (1699 von Johann Jakob Schleich, Lohr) ein modernes Werk mit 34 Registern ein. 8. 10. - Wertheimer Zeitung.
Phillipp Weber
Nürnberg/Amorbach   Mit messerscharfen Pointen seines aktuellen Soloprogramms "Honeymoon" hat sich der Amorbacher Philipp Weber (Foto: Agentur akzent) des Deutschen Kabarett-Förderpreis erspielt. Der 1974 in Miltenberg geborene Künstler hat in Tübingen Biologie und Chemie studiert, 1999 schlug er die Kabarettisten-Laufbahn ein und debütierte mit "Das Hölderlin-Syndrom". 9. 10. - Main-Echo.
 
Miltenberg   Alf Dieterle und die Firma Scheurich zeigen im Miltenberger Museum Keramik aus der Zeit zwischen 1950 und 1970. Im ersten Stock zeigt Dieterle Keramik der letzten 40 Jahre, im Gewölbekeller präsentiert Scheurich im Gegensatz dazu Modernes. Alois Scheurich, der 1928 zusammen mit Fridolin Greulich einen Großhandel für Haus-, Küchen- und Blechwaren in Schneeberg gründete, nahm Ende der 1940er Jahre Keramikwaren, die auch selbst produziert wurden, in sein Programm auf, u. a. Büfettuhren, Rauchersets, Lampen, Vasen, Rum- und Schlemmertöpfe (bis 18. Januar). 9. 10. - Bote vom Untermain.
Mönchberg   Der Luftkurort Mönchberg und der Miltenberger Stadtteil Mainbullau wurden im Landkreis-Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" mit Siegerpreisen ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Zukunftsperspektiven in den Gemeinden zu verbessern und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigern. 10. 10. - Main-Echo, Obernburg.
 
Dammbach-Wintersbach   Halbkreis- bis hufeisenförmige Trockenmauern bilden auf der Pollershöhe bei Wintersbach eigenartige Kleinterrassen unterschiedlicher Größe. Wissenschaftler des Archäologische Spessart-Projekts und der Frankfurter Goethe-Universität wollen die eigenartige Anlage erkunden. Erste Grabungen lassen vermuten, dass es sich um Weinbau-Terrassen handelt. Gefundene etwa 350 Jahre alte Holzkohle-Reste lassen auch auf Meiler schließen. 10. 10. - Main-Echo.
Leidersbach-Volkersbrunn   Bei der Mitgliederversammlung des Vereins Naturpark Spessart wurde Thomas Schiebel, seit Mai 2008 Landrat des Kreises Main-Spessart, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wichtige Aufgabe ist die neue Markierung des Wanderwegenetzes im Raum Aschaffenburg. 11./12. 10. - Main-Echo.
 
Ringlokschuppen
Hanau   Der historische Ringlokschuppen an der Drehscheibe auf dem ehemalign Bahnbetriebsgelände lockte wieder über tausend Besucher an, als beim "Lokschuppenfest" auch einige historische Dampfloks und Eisenbahnwaggons zu besichtigen waren. Neben der Teilnahme an Rundfahrten mit der Diesellok V36460 oder der Dampflok 503552 konnte man auch das Innenleben oder den Unterbau einiger Stahlrösser besichtigen (Foto: Karin Klemt). 14.10. - Main-Echo, Hessen.
Triefenstein-Trennfeld   Am 4. Oktober 1880 wurde in Trennfeld die Lyrikerin Erika Spann-Rheinsch geboren. Ihr Vater baute als königlich-bayerischer Ingenieur an der Eisenbahnlinie Lohr-Wertheim mit. Während dieser Zeit bewohnte die Familie das Haus Nummer 89 in Trennfeld. Mit 13 Jahren begann Erika erste Gedichte zu schreiben, doch da wohnte die Familie nicht mehr hier. Jetzt konnte ein Ölgemälde mit dem Porträt der Dichterin erworben werden. Es wird im Haus Nummer 89 aufgehängt werden. 13. 10. - Main-Echo, Marktheidenfeld.
 
Dieburg   Vor einigen Jahren schon gingen Mitglieder der Naturschutzbund-Ortsgruppe massiv gegen die in der westlichen Dieburger Gemarkung "Kleiner Hörnes" wuchernden Riesenbärenklaustauden vor. Sie drohten, in dem gleichnamigen Schutzgebiet jede Vegetation zu überwuchern. Inzwischen ist die hemmungslose Ausbreitung der Riesenstaude gestoppt. Mitglieder der Ortsgruppe sorgen jetzt dafür, dass die noch immer keimenden Pflanzen nicht zur Blüte und zur Samenbildung kommen können. 14. 10. - Main-Echo, Hessen.
Aschaffenburg   Note 1,7 für die Hochschule Aschaffenburg: In einer Umfrage des Studenten-Netzwerks StudiVZ belegt Aschaffenburg Rang drei unter allen Fachhochschulen, Universitäten und Berufsakademien im deutschsprachigen Raum. Rund 150 000 Studierende in über 500 Hochschulen vergaben Noten in den Kategorien Ausstattung. Studienbedingungen, Praxisbezug und Studienort. 15. 10. - Main-Echo.
 
Gemünden   Keine Überpopulation von Bibern gibt es in Unterfranken. Die meisten der nachtaktiven Nager leben im Kreis Main-Spessart an den Flüssen Sinn, Saale und Wern, denn die ersten Biber wurden im benachbarten Hessen angesiedelt. Da die geschützten Tiere Flurschäden anrichten, bleibt manchmal nur das letzte Mittel: Aussiedelung mit Zustimmung der Behörde. Unterfränkische Biber leben heute in Zoos in Rumänien und Ungarn. 15. 10. - Main-Echo.
Kreis Aschaffenburg   Tausende von Zeitungsausschnitten hat Peter Burkart in mehr als einem halben Jahrhundert gesammelt mit Berichten über Bildstöcke, Ausgrabungen, Porträts und Sanierungen alter Gebäude. Jetzt hat der 78-jährige seine Sammlung mit Texten und Bildern dem Landkreis vermacht. 15. 10. - Main-Echo.
 
Leidersbach/Würzburg   In der Auseinandersetzung um die Eingemeindung der Hohen Wart hat das Verwaltungsgericht Würzburg die Klage der Gemeinde Leidersbach auf Eingliederung des 468 Hektar großen Waldgebiets abgewiesen. Die Begründung steht noch aus. 17. 10. - Main-Echo.
Lohr   Die 1848er Revolution, die sich auch gegen die Kleinstaaterei in Deutschland richtete, geriet in Lohr zu einem kleinen Aufstand, der seine Ursache indirekt in der damals herrschenden Not im Spessart hatte. Soldaten hielten im Schloss einen Wilderer gefangen. Den versuchten einheimische, nicht mehr ganz nüchterne Burschen zu befreien. Die Soldaten aber wurden gewarnt. Nach einer scharfen Gewehrsalve über die Köpfe der Aufrührer war der Spuk rasch vorbei. 14 Demonstranten wurden verhaftet und einige von ihnen zu sechsjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. 18./19. 10. - Lohrer Echo.
 
Geiselbach   Mit einem Gedenkstein am Geh- und Radweg zwischen Geiselbach und Omersbach will der örtliche Heimat- und Geschichtsverein an den Absturz eines amerikanischen Bombers B-17 "Fliegende Festung" am 14. Oktober 1943 erinnern. Das angeschossene viermotorige Flugzeug bohrte sich in den Acker. Dabei kamen der Geiselbacher Heinrich Rienecker sowie ein Besatzungsmitglied ums Leben. Thea Peter aus Geiselbach wurde schwer verletzt. 18./19. 10. - Main-Echo.
 
 
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Braune Wachtelhündin seit 14.11.2008 im Raum Marktheidenfeld - Lohr vermisst! Bitte melden unter:... mehr mehr